Shilf
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«Die ehemaligen Meister des Verschleppens melden sich zurück am Start. Auf dem neuen Album Walter (Release: 11.11.2011; Satin Down/Irascible) präsentieren sich Shilf wuchtig, reif und abgeklärt. Ihre ureigene Version der Americana ergänzen sie dabei ganz unaufgeregt um Elemente aus Gospel und Noiserock. Walter schillert vielfarbig und klingt doch wie aus einem Guss. Ein Werk für Geniesser – irgendwo zwischen «Low-Fi-Gourmet-Pop» und «Stoner-Country».»
Seit 1994 bewegen sich Shilf – in wechselnden Besetzungen – zwischen Postrock, Low-fi-Pop und Alternative Country/Americana. Ihre beiden letzten Tonträger «Out for Food» (2004) und «Me» (2002) erschienen europaweit beim Berliner Label Ulftone (inzwischen aufgelöst) und wurden von Chris Eckman von den Walkabouts produziert. Shilf spielten unter anderem am Greenfield Festival (2005) und am berühmten Glitterhouse-Festival OBS (2003). Ihre Konzerte wurden in der Schweiz mehrmals Live auf Radio DRS3 übertragen. Ausserdem tourten sie in Deutschland mit Jay Farrar (Uncle Tupelo, Son Volt) und eröffneten in der Schweiz Konzerte für Ane Brun, Adam Green, Dakota Suite, Christian Kjellvander u.a.
«Me» wurde vom Schweizer Radio DRS3 zur besten Schweizer CD 2002 gewählt.
Zugegeben: In den letzten paar Jahren war es ein wenig ruhig um Shilf. Einige Bandmitglieder gönnten sich eine kleine Auszeit, andere widmeten sich Soloprojekten und erst 2007 fand man wieder – zuerst als Trio, dann als Quartett – einen neuen, spannenden und gemeinsamen musikalischen Ansatz. Etwas rauer sollte die eigene Musik sein, etwas trockener und etwas weniger nett wie die «Rotwein»-Americana, die sich inzwischen weit verbreitet hatte. Nach einigen wenigen kleinen Gigs in lokalen Clubs mündete die neu gefundene Lust an der Musik schliesslich Ende 2009 in einer Aufnahmesession. Dabei entstanden an einem Wochenende im eigenen Übungsraum und in Eigenregie die Basics für die neue Produktion «Walter». Seitdem haben Shilf diese Tracks – u.a. mit Gastmusikern wie dem Jazzpianisten Hans Feigenwinter oder dem Pedal-Steeler Oli Stangl – weiter entwickelt und letztlich im April 2011 die Produktion mit dem Engineer Oli Bösch abgeschlossen.
«The former masters of deceleration are back with vehemency. Mature and serene, Shilf present their new album Walter (Release: 11.11.2011; Satin Down/Irascible): An idiosyncratic interpretation of Americana, complemented with astonishing elements from gospel and noise rock. Walter is dazzling in many colors but still sounds like all of a piece. A real treat – somewhere between «Low-Fi-Gourmet-Pop» and «Stoner-Country».»
Shilf have been around since 1994 – with changing line-up – creating their own niche in the musical field of post rock, low-fi pop and alternative country/americana. Their two last albums were produced by Chris Eckman (Walkabouts) and distributed in Europe by Berlin-based Ulftone Records (not active anymore). Shilf played the Greenfield Festival (2005) and the famous OBS in the garden of Glitterhouse Records (2003). Several concerts were broadcasted by DRS3, the national swiss radio station. They toured Germany with Jay Farrar (Uncle Tupelo, Son Volt) and played shows with Ane Brun, Adam Green, Dakota Suite, Christian Kjellvander a.o. The album «Me» was elected «Best Swiss Album» in 2002 by swiss radio DRS3.
Well, it was a little quiet about Shilf the past few years. Some band members took a break, others focussed on solo projects. In 2007 Shilf restarted with a new musical approach, first as a trio, then as a quartet. Rougher, with more edges, not as nice as the now widespread Red-Wine-Americana. After some small, local gigs, the new found pleasure lead to a recording session in late 2009. In their rehearsal room and with the bands own engineering skills, the basics for the production called «Walter» were recorded on one weekend. Since then, Shilf have evolved these tracks, for example with guest musicians like jazz-pianist Hans Feigenwinter and pedal-steeler Oli Stangl. In April of 2011 the production was mixed by Oli Bösch.
Nadia Leonti (git, voc) | Philip Gallati (bass) | Martin Graf (drums) | Daniel Herzig (git, key) | Lucas Mösch (git, voc)
«(...) Doch nun, gibt das Quartett mit «Walter» ein beeindruckendes Lebenszeichen von sich. (...) Ob nun sonniger Westcoast-Chorgesang im Hintergrund, ein meditatives Klimperklavier, Gospel-Passagen, schwärende Stromgitarren, eine sachte schwebende Pedal Steel oder gar eine unaufgeregt durchs Klangbild säuselnde Querflöte (!) – alles steht im Dienste der Songs, die ganz vorsichtig aus dem Nichts heraus konstruiert werden und sich als ewige Werte entpuppen.»
Loop
«Ob man es glaubt oder nicht: Es gibt eine schweizerische Americana», steht auf dem Zettel, der Shilfs neuer Platte ‹Out for food› beigelegt ist. Man glaubt es eh, denn man kennt ja Reto Burell, und Shilf ist noch einen Tick besser. Produzent Chris Eckman von den Walkabouts hat alles richtig gemacht und Nadia Leontis Stimme in den Mittelpunkt dieser Indie-Folk- und Alt. Country-Platte gestellt, die ich mit nach oben nehmen werde, wenn mir der Koch ein Seil herunterlässt.»
Musik Express
«Auf ihrem dritten Album hat das Basler Sextett Shilf ihre Vorliebe für Rock und Pop (wieder)entdeckt. Schliesslich galt es den Stempel ‹langsamste Band der Schweiz› loszuwerden, den sie mit ihrem gelobten Vorgängeralbum ‹Me› (2002) aufgedrückt bekamen. Auch wenn ‹Out For Food› wie der Vorgänger erneut von Walkabouts-Kopf Chris Eckman produziert wurde, ist es eine der Americana Überraschungen des Jahres.»
Bloom.de
«Es dominieren grosse Gefühle und grosse Themen (Liebe, Leben, Leidenschaft), nie aber verfällt das Basler Sextett dem Kitsch oder in prätentiöses Gejammer. Stattdessen entwickeln Shilf die musikalischen Ideen von Bands wie Wilco oder Calexico souverän weiter und versehen diese mit eigenem Gepräge.»
Tagesanzeiger Zürich
«‹Out For Food›, das neue Album von Shilf, setzt einen neuen Standard und wird ganz sicher zu den Besten des Jahres gehören. So raffiniert und berührend kommt Schweizer Musik selten daher.»
RS3 Radio Magazin
«Man lässt sich darauf ein, man lässt sich treiben und just in diesem Moment mahnt Nadia Leontis Stimme: ‹You should not believe me, when I’m sad›. Nur noch eine Minute, es gerade so schön.»
Rockstar
«Aus filigransten Soundfäden weben sie kraftvolle Seelenwärmer, balancieren zwischenzeitliches Seufzen mit souveräner Flockigkeit aus und offenbaren dabei ein Songwriting, das permanente Überraschungen einschliesst. Chapeau! Oder anders gesagt: ‹Out for Food› ist schon jetzt eines der besten Schweizer Alben des Jahres.»
Aargauer Zeitung/MLZ
«Unwiderstehlich. Zum Autofahren sind Shilf nicht unbedingt zu empfehlen. Denn das Schweizer Sextett hindert einen am Gas geben, erlaubt allenfalls sanftes Dahingleiten. Den, der wirklich zuhört, zieht diese Musik unwiderstehlich in Bann.»
Maerkische Allgemeine
«Auf dem brandneuen, in Deutschland erschienenen Album ‹Out for Food› präsentiert man sich mit hervorragenden Songs. Der Reifegrad der Band ist fast beängstigend.»
Basellandschaftliche Zeitung
«Natürlich ist ‹Out for Food› immer noch von Americana und Slow Motion geprägt, natürlich kann man die Band immer noch in eine Reihe mit den Cowboy Junkies und Mojave 3 stellen. Der gepflegten Zurückhaltung haben Shilf aber weitere Elemente hinzugefügt. Grosse Melodien, emphatisches Songwriting.»
Basler Zeitung
«Zo vaak horen we op muzikaal gebied niet iets uit Zwitserland. Stephan Eicher en de Young Gods zijn de eerste namen die me te binnen schieten en daar kun je nu Shilf aan toevoegen. Goed om weer ‘ns wat uit Zwitserland te horen.»
Plato Mania
«E’ tempo di abbracciare l'autunno ormai alle porte. Diamogli il benvenuto con ‹Out For Food›, col piacevole rischio di riscoprire un angolo del proprio cuore troppe volte tenuto da parte.»
Hardsounds.it
«Ausklingen sollte der Sommer melancholisch mit den Schweizern Shilf. Pop mit Folk und Traurigkeit. Aber nie Depression. ‹Out for Food› meistert die Klippen des Lebens und bereitet den herbstlichen Übergang sensibel vor. Transzendent.»
Neue Musikzeitung
«CD des Monats. Schön schwermütig, das Ganze, aber auch relaxt, ja manchmal richtig ruhig, sicher, klar wie Kristall und trotzdem voller liebevoll ausgearbeiteter Details. Das kennt man gar nicht mehr in der Hektik dieser Tage. Musik, die der Seele gut tut!»
Bildwechsel.de
«Berechtigt darf man sie in einem Satz mit Lampchob oder Wilco nennen, denn was Shilf mit ‹Out for Food› anstellen, ward lange (o.g. Bands ausgenommen) nicht mehr gehört. Betörende Gesänge, breite Gitarren ohne Schmalz, Songs im rasanten Zeitraffer mit Notausgängen und Einbahnstrassen.»
Musikoutlook.de
«Stimmungsvolle Abenddämmerungs-Americana, produziert von einem ziemlich bekannten US-Indie-Folkmenschen, den ich nicht erwähnen werde, denn diese Platte braucht kein vergleichendes Namedropping.»
Spex
«Und wenn der letzte Song ‹More And More› abrupt abbricht, sucht man schnell wieder die Play-Taste, um den Moment nicht abreissen zu lassen.»
Intro
«Auf Wilcos Spuren: Shilfs Musik klingt nach US-amerikanischem Hinterland. Dabei kommen die stilsicheren Meister des Verschleppens vom Rheinknie.»
Zueritipp
«Auch hier am schlappen Rheinknie also Champions League, mit Gruppenspielen in Kentucky oder Illinois.»
St. Galler Tagblatt
«Irgendwann hat sich das Album so fein eingeschlichen, dass man es eigentlich gar nicht mehr aus dem CD-Player nehmen will, und das will schon einiges heissen bei dem mittlerweile doch sehr abgegrasten Feld der Americana.»
Whirlypop.de
«Shilf trägt das Wenige glasklar auf mit groben Gibson-Pinseln und flimmerndem Tremolo: brüchige Klangschichten aus Gitarren, Bass und Schlagzeug, manchmal schiebt die Lapsteel oder die Slide-Gitarre eine Injektion Wehmut nach: Eine Leinwand, vor der man eine Zigarette nach der anderen rauchen, ein weiteres Bier bestellen muss. Die Erfüllungssehnsucht überträgt sich nahtlos, unbewusst, unmittelbar.»
Basler Zeitung
«Shilf haben die Ruhe, und die guten Sachen reihen sich auf ihrer CD ‹Star› ohne Unterbruch aneinander.»
Toaster
Place du nord 7
CH-1005 Lausanne
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